Der Frühling steht vor der Tür, und Mensch und Hund erwachen langsam aus dem Winterschlaf. Hunde kommen in den Fellwechsel und Menschen wollen die Nachwirkungen des Winters abschütteln. Dazu kann man eine sogenannte Frühjahreskur in seinen Alltag einbauen. Sie hilft dabei den Verdauungstrakt und die Entgiftungsorgane bei ihrer Arbeit zu unterstützen. 

Mögliche Ziele einer Frühjahreskur können sein:

  • Die eigene Laune verbessern und sich selbst etwas gutes tun
  • Vom "Winterspeck" wieder etwas loswerden
  • Stoffwechsel aktivieren

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um eine Kur durchzuführen.
Ein Zeitraum von 4 Wochen sollte es schon sein, wenn man spürbare Ergebnisse erzielen möchte. Hier einige Möglichkeiten, die man in den Alltag einbauen kann.
Bewegung: 30min spazieren gehen, Yoga, alltägliche Wege mit dem Rad erledigen, joggen etc. Man sollte Sport am besten mindestens 3 mal die Woche absolvieren.

Ernährung: mit Beginn der Fastenzeit nehmen sich viele vor, auf Dinge zu verzichten. Mögliche Dinge wären hier z.B. auf Zucker verzichten, auf Alkohol verzichten, vegetarische oder vegane Ernährung ausprobieren, intermittierendes Fasten, auf Weißmehlprodukte verzichten, keine Fertigprodukte verwenden.

Als dritten Aspekt werden /Wildkräuter/Heilpflanzen mit einbezogen. Wildkräuter liefern viele Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Dabei enthalten Wildkräuter sogar mehr Mineralien als die üblichen Nutzpflanzen die wir als Salat in unsere Gärten anbauen. 

Hier eigenen sich folgende:

Brennnessel: wirkt u.a blutreinigend, enthält viele Mineralstoffe. Achtung bei Herz,- oder Nierenproblemen. Geeignet als Tee oder Spinat

Erkennungsmerkmale:                                                                                                          Blätter: Die Brennnessel hat bis zu 20 cm lange, gesägte und spitz zulaufende Laubblätter.
Blüten: Die Blüten sind unscheinbar und blühen ab Mai, oft bis in den Herbst. Sie sind in blattachselständigen Rispen angeordnet und männliche sowie weibliche Blüten befinden sich auf getrennten Pflanzen.
Stängel: Der Stängel ist vierkantig, meistens unverzweigt und kann bis zu 150 cm hoch werden.
Weitere Merkmale: Die Blätter sind herzförmig, die Oberseite ist dunkelgrün und der Rand ist grob gesägt.



Gundermann: wirkt ausleitend und belebend, geeignet als Salat

Blätter: Runde, dunkelgrüne Blätter mit gekerbtem Blattrand, die oft rot oder purpur überlaufen.
Blüten: Violette, trompetenförmige Blütenkelche, die bis zu 7 mm lang werden.
Wuchsform: Kriechendes Kraut, das sich leicht über viele Flächen ausbreitet und in Gärten häufig anzutreffen ist.
Standorte: Wälder, Gebüsche und feuchte Standorte, die in Mitteleuropa weit verbreitet sind.


Spitzwegerich: blutreinigend, entgiftend, verdauungsanregend.
Geeignet als Salat oder zum Verfeinern von Pilzgerichten.

Man erkennt den Spitzwegerich sicher an:

  • Schmal-lanzettliche Blätter in bodennahen Rosetten
  • 5–7 parallele Blattadern
  • Blattlose, kantige Stängel mit walzenförmigen Ähren
  • Tief wurzelnde, robuste Pflanze
  • Blütezeit von Mai bis September
  • Diese Merkmale machen den Spitzwegerich leicht identifizierbar und unterscheiden ihn zuverlässig von ähnlichen Wegericharten.



Löwenzahn: enthält viele Bitterstoffe die die Verdauung und die Leber anregen. Geeignet sind vor allem die jungen Blätter im Salat.

Blätter: Rosettenförmig am Boden angeordnet, stark gezähnt, glatt, keine haarige Wurzel.
Blüte: Knallig gelb, oft über 200 kleine Zungenblüten, einzeln auf einem hohlen, milchführenden Stiel, schließt sich nachts und bei Regen.
Stängel: Hohl und saftig, mit milchigem Pflanzensaft, ein Stängel trägt nur eine Blüte – nie mehrere.
Blütezeit: Frühling bis Frühsommer (April bis Juni), wenn die jungen Blätter besonders mild sind.



Giersch: reich an Vitamin C und Mineralstoffen und wirkt entgiftend.
Geeignet als Salat

Blätter: Giersch hat fächerförmige Blätter, die an Petersilie erinnern.
Geruch: Die Pflanze verströmt einen Duft, der an Petersilie und Möhren erinnert.
Blüten: Die Blüten sind weiß oder leicht rötlich und wachsen in Dolden.
Früchte: Die Früchte sind zweispaltig mit ovalen, glatten Samen.


Gänseblümchen. Die Blüten wirken blutreinigend, regen den Stoffwechsel an und regulieren die Verdauung. im Salat oder als Tee

Blüten: Die Blüten sind in einem Körbchen angeordnet, mit gelben Röhrenblüten im Zentrum und weißen Zungenblüten an den Spitzen.
Blätter: Die Blätter sind sattgrün, länglich, spatelförmig und in einer bodenständigen Rosette angeordnet.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 4 bis 15 Zentimetern.
Blütezeit: Das Gänseblümchen blüht von Februar bis November und ist eine der ausdauerndsten Pflanzenarten.


Also beim nächsten Jäten von Unkraut im Garten vielleicht einen Salat daraus machen.  
Bei bestehenden Erkrankungen am besten vorher den Arzt konsultieren.
Die Kräuter können auch im Hundenapf landen. Je nach Gewicht des Hundes könne 0,5-2gr der Kräuter dem Futter beigemischt werden. Am besten beginnt man langsam damit, die Kräuter einzuschleichen, um zu sehen oder der Vierbeiner sie frisst und verträgt.


Eine weitere Unterstützung kann die Verwendung von Kräutern als Nahrungsergänzungsmittel sein, die die Verdauungs,-und Entgiftungsorgane unterstützen. Dabei sollte man wissen das diese Organe, wenn sie normal funktionieren, die Entgiftung unseres Körpers auch allein schaffen. Mann muss also keine "Detox-Kur" machen damit man auch ausreichend entgiftet- das schafft der Körper normalerweise auch alleine. Aber es kann als Unterstützung im Frühjahr oder nach Einnahme von Medikamenten oder Narkosen dienen. Es gibt inzwischen unzählige Präparate auf dem Markt die dabei mehrere Inhalts,-und Pflanzenstoffe kombinieren. Bei der Auswahl sollte man auf eine ausreichende Qualität und Transparenz achten. Das Produkt sollte in Deutschland hergestellt sein, und im am besten auch Laborberichte offenlegen die eine Aussage über die Schadstoffbelastung treffen. Es gibt dabei auch Komplexe die man für seinen Hund verwenden kann, dabei muss man aber genau auf die enthaltenen Inhaltsstoffe un die veränderte Dosierung achten!!

Fazit: Im Frühjahr hat man die Möglichkeit den Körper (auch den des Hundes) zu unterstützen. Ausreichend Bewegung, die Verwendung von in dieser Zeit wachsenden Wildkräutern und Heilpflanzen, sowie ein Verzicht auf den Körper belastenden Einflüsse, sind dabei die Grundpfeiler. 

 
 
 
E-Mail
Instagram